Bewertungskommission besichtigte die vorgesehenen Flächen am 22. Juli 2020

Besichtigung des Gartenschau Geländes in Schwaigern
Bewerbung um eine Gartenschau

Schwaigern hat sich wie auch 8 weitere Kommunen um die Durchführung einer Gartenschau im Zeitraum zwischen 2031 und 2036 beworben.
Im Zuge dieser Bewerbung empfing die Stadt zur Besichtigung der vorgesehenen Flächen am 22. Juli 2020 eine Bewertungskommission, bestehend aus Mitgliedern des Ministeriums, dem Gartenbauverband, dem Städte- und Gemeindetag sowie Vertretern aus dem Gemeinderat, der Stadtverwaltung und dem Planungsbüro Hink. Die 8-köpfige Kommission verschaffte sich in einem etwa  2,5 stündigen Rundgang vor Ort einen Eindruck, ob das Konzept der Gartenschau erfolgreich umgesetzt werden kann.
Der Termin zur gemeinsamen Begehung war ursprünglich im April geplant, wurde aufgrund der Corona-Pandemie aber verschoben und im Juli unter strengen Vorgaben zur Durchführung erneut angesetzt. Die enge Zeitvorgabe sowie die begrenzte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger waren aufgrund der aktuellen Situation durch das Ministerium vorgegeben. Die Bereisung sollte nur in einem kleinen Rahmen stattfinden.
Die Gruppe startete am und auf dem Wasserturm. Hier verschaffte sich die Fachkommission einen Überblick über die örtlichen Gegebenheiten. Weitere Stationen waren die Friedhofskapelle, der Friedhof und der Schlossgarten. Hier stellte Erbgraf zu Neipperg alte Gartenpläne vor und fasste die Geschichte des Schlossgartens zusammen. Der landwirtschaftliche Beitrag zur Gestaltung und Versorgung unserer Heimat ist von großer Bedeutung und nicht nur für eine Gartenschau eine tragende Säule. Am Rübenverladegelände präsentierten deshalb ortsansässige Selbstvermarkter ihre Produkte. Es folgte eine kurze Verkostung an der Frizhalle mit Wein des Schwaigerner Vereins „Wein am Berg e.V.“ sowie verschiedenen Snacks mit heimischen Kräutern und Vogelbeerkuchen von Frau Heider. Die nächste Station führte durch das Herzstück der geplanten Gartenschau: Die vielen Gärten entlang des Leinbachs und des Lohmühlgrabens. Hier soll ein Gartenmosaik die langfristige Zukunft der Gärten sichern. Dabei kann durchaus die Hälfte der Grundstücke in Privatbesitz bleiben. Über eine Behelfsbrücke, die das THW im Rahmen einer Übung gespannt hatte, konnten die Teilnehmer anschließend trockenen Fußes über den Leinbach gelangen. Der Abschluss der Bereisung fand an der Leintalschule statt. Dort informierten Schülerinnen und Schüler der AG „No Planet B“ über die Bedeutung des Klimaschutzes und über die Hoffnungen, die sie mit einer Gartenschau verbinden.  Als Erfrischung reichten sie den Schulapfelsaft.
Nun heißt es abwarten - die Entscheidung über die Ausführung einer Gartenschau wird im Herbst  2020 erwartet.
Die Stadt Schwaigern bedankt sich sehr herzlich bei allen Beteiligten für das Engagement und den Einsatz, um die Schätze und das Potential der Stadt Schwaigern zu präsentieren.

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