Pflanzaktion "Baum des Jahres 2017

Um den Wert des Baumes in der Gesellschaft herauszuheben, wird in vielen Ländern ein Baum des Jahres vorgestellt. In Deutschland ist dies in diesem Jahr die „Gemeine Fichte“.

Die Wahl der Fichte zum Baum des Jahres 2017 gibt Gelegenheit, über die künftige Entwicklung dieser Baumart zu diskutieren. In nur wenigen Regionen Deutschland wächst die Fichte von Natur aus. Ohne den Einfluss des Menschen wäre sie wäre eine regional sehr begrenzt vorkommende Waldbaumart, die es in den allermeisten Bundesländern gar nicht gäbe. Tatsächlich aber ist sie heute mit 26 Prozent der Waldfläche die am stärksten verbreitete Baumart – zum Vergleich: Kiefer 22,9 Prozent, Buche 15,8 Prozent, Eiche 10,6 Prozent.
Kulturgeschichtlich ist die Fichte eng mit uns verbunden. Die einfachsten und gröbsten Gegenstände vom Kochlöffel bis zum Dachstuhl sind aus Fichte, aber auch die wertvollsten: Das Deckenholz der berühmten Stradivari-Geigen aus dem 17./18. Jahrhundert ist aus Fichtenholz mit besonders engen Jahrringen gefertigt. Für Cellos und Gitarren wird heute noch Fichte verwendet. Auch war sie eine Zeit lang der beliebteste Weihnachtsbaum, auch als Maibaum wird sie weiterhin verwendet. Das ätherische Öl der Fichte wird zur Behandlung von Bronchitis genutzt. In Badezusätzen fördert es die Durchblutung und ist gut bei Rheuma.
Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins nimmt sich alljährlich diesem Thema an. Bereits seit 2008 wird jedes  Jahr ein „Baum des Jahres“ beim Freigelände der Grundschule Stetten gepflanzt. 
Unter Beteiligung der Schüler der Klasse 3b und ihrer Lehrerin Frau Zirker pflanzten Ernst Voit, Hans Schäfer und Horst Lippert dieses Jahr eine Fichte an den Rand des Schulwäldles. Herr Voit erklärte den Schülern die wichtigsten Merkmale dieser Baumart. Die Schüler hörten aufmerksam zu und konnten sogar einzelne Fragen von Herrn Voit fachkundig beantworten.
Wichtigste Information hierbei: Die sogenannten „Tannenzapfen“ auf dem Waldboden stammen gar nicht von einer Tanne sondern von der Fichte. Die Tanne verliert nämlich keine ganzen Zapfen, sondern wirft nur einzelne Schuppen ab, das Gerippe des Zapfens bleibt auf dem Ast stehen. Die Fichte dagegen wirft den ganzen Zapfen ab.
Auch Frau Bürgermeisterin Sabine Rotermund nahm sich gerne die Zeit für diese Aktion und brachte zur Belohnung Gummibärchen für alle mit.

Veröffentlicht am Freitag, 14. April 2017

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